In Taufers im Münstertal an der Grenze zur Schweiz sollte vom Bauherrn die geschichtsträchtige Burgruine „Rotund“ saniert werden. Nachdem der Kaufvertrag aber nicht zustande kam und die Familie Rizzi im Besitze eines exponierten Hanggrundstückes mit entsprechender Wohnkubatur in St. Martin war, wurde kurzerhand der Entschluss gefasst, dort oben hoch über dem Tal, auf 1730 m, eine Burg des 20. Jahrhunderts zu bauen .

1992 wurde das Projekt vom Landschaftsschutz in Bozen als „in ästhetischer Hinsicht zweifelsohne sorgfältig geplant und gut gelungen und sich in das Landschaftsbild von besonderem Wert bestens einfügend“ bewertet und genehmigt .
Nach siebenjähriger Bauzeit , am 25. Juli 1999 (Jakobi/Jakobstag), konnte „der höchstgelegene Turm Südtirols“ vom Abt des Klosters Marienberg Bruno Trauner eingeweiht werden.

 

 
 
 
 
 
     
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