Willkommen im Turm Chalet – einem der ungewöhnlichsten und schönsten Ferienhäuser in Südtirol. Erleben Sie unvergessliche Tage hoch über Latsch, in luftiger Höhe am Vinschgauer Sonnenberg, mitten im Zauber der Natur.

Das Haus

Über die kecke Brücke gelangt man ins Innere des Turm-Chalet, dessen Wohnfläche von rund 500 m² sich in 4 Etagen aufteilt. Alle Ebenen sind rückwärtig durch ein großzügiges Treppenhaus miteinander verbunden.In der Eingangsebene befinden sich die Gäste- bzw. Kinderzimmer, jeweils mit Bad/WC und Terrassen-Balkon. Darunter dann die Etage mit dem geräumigen Home Office; durch die breite Glasfront vorne verlaufen sich die Blicke ins obere Vinschgau bis zu den Schweizer Bergen, im kleineren Fenster erscheint Tarsch als "Naturbild", ein natürliches Stillleben im Fensterrahmen. Darunter liegt die Beletage: der Küchenbereich ist durch eine gläserne Vitrine optisch mit dem Essplatz und einer großzügigen Sitzlandschaft verbunden. Von dort gelangt man einerseits in den lichtdurchfluteten Wintergarten mit seinem quadratischen Teppich und anderseits in die heimelige "Stube".

Ganz unten dann ein weiteres Highlight: das Schwimmbad, grünlich schimmernd inmitten der Steinwände, eine faszinierende "Grotte"; Dazu gehört die uneinsehbare Terrasse mit herrlicher Aussicht, der Saunabereich und Whirlpool mit Bar. Alles in allem ein Bergsee und Meditationsgarten zugleich.

Wohnräume

Voll ausgestattete Küche in hochwertigster Ausführung, Wohn-Essraum, optisch voneinander geteilt durch den großen Mauer-Holzheizofen und den auf 3 Seiten offenen Kamin, mit Sat-TV, Video, Radioanlage mit CD (reichliche Auswahl) und Stereo, Bibliothek

Stube holzgetäfelt mit gemauertem Ofen und -liege, gemütlicher Sitzecke.

schlafräume

Zwei Gäste- bzw. Kinderzimmer, jeweils mit Doppelbetten und einem zusätzlichen Ausziehbett; in den Toilettenräumen mit Badwanne bzw. Dusche besticht der kristalline weiße Marmorstein.

Die geschützten Balkone, welche den Zimmern vorgesetzt sind, haben durch die Wucht der Landschaft beinahe meditativen Charakter. Wie schwebend scheint der Besucher um sich zu blicken.

 

Pool & sauna

Natürlich belassenes Betonbecken mit einer Länge von 18 m, Breite von
4 / 6m und Tiefe von min. 1,30 m/max. 1,80 m, Massagegrotte und Wasserfall, wie ein geheimnisvoller Bergsee. Interne Terrasse, deren gebogene Glaselemente aufgeschoben in der Steinmauer verschwinden und so die Sonne und frische Luft direkt in den "Meditationsraum" eintreten lassen.

Saunabereich mit finnischer Holzkabine und Aussicht ins Martelltal, römischer Dampfsauna vollkommen ummantelt von weißem Laaser Marmor, so wie auch die Wände der Brausedusche.

BUCHUNG

Simone Rizzi

39021 Latsch - St. Martin

Italien

+39 335 8185510

simone.rizzi (at) turm-chalet.com

www.facebook.com/turmchalet

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Land & Leute

Als der Herrgott die Welt erschaffen hatte, wollte er sich zuletzt als Belohnung für all seine Mühen noch einen besonderen Wunsch erfüllen und ein kleines Fleckchen Erde so ganz nach seiner Idealvorstellung formen – und es entstand Südtirol.

Es ist die Schönheit der Naturkulisse, die in ungewöhnlicher Vielfalt mit den bizarren, sagenumwobenen Felsen der Dolomiten, den mächtigen Gletschern, den sanften Almwiesen und den dunklen geheimnisvollen Wäldern das Herz des Betrachters höherschlagen lässt. Dazu das Klima, das, ohne die Jahreszeiten zu verleugnen, von der Sonne und Milde der südlichen Alpenseite geprägt wird.

Die Menschen, die hier leben, schmücken nicht nur die Dörfer und Städte, sie erhalten das Land durch aufmerksame Pflege der Natur, Kultur und Tradition und vermochten das Ursprüngliche unserer Heimat zu bewahren. Sie sind freundlich und interessiert am Gespräch mit den Gästen und bei einem Gläschen Wein kann man manches über Land und Leute erfahren, was in keinem der vielen Bücher über Südtirol geschrieben steht.

Landschaft

Sehenswertes

Der Vinschgau liegt im Westen Südtirols und erstreckt sich von Meran rund 80 km bis zum Reschenpass. Die Sonne meint es gut mit dem Tal, Regentage sind selten. Es ist das trockenste Gebiet der Ostalpen: der "Sonnenberg", welcher die Südabdachung der Ötztaler Alpen bildet prägt ganz wesentlich den Charakter des Vinschgaus, der nicht zuletzt seinetwegen zu den interessantesten Kulturlandschaften der Alpen zählt.

 

Mitten drinnen, etwa 30 km von Meran entfernt, liegt der 4300 Einwohner zählende Ort Latsch (639 m), mit guter Infrastruktur, umgeben von ausgedehnten Obstgärten. 1.100 Höhenmeter oberhalb von Latsch liegt auf einem nach Süden exponierten Hochplateau der Bergweiler St. Martin im Kofel mit seinen weit um das Kirchlein verstreuten Bergbauernhöfen. Eine gut asphaltierte 13 km lange Bergstraße führt über die Nachbarortschaft Kastelbell nach oben. Die kürzeste, schnellste (8 Minuten) und aussichtsreichste Verbindung zwischen Latsch und St. Martin stellt die, nach modernster Technik erbaute Seilbahn dar. Hier oben, wo man inmitten von Natur pur den Alltag vergessen kann, gibt es eine moderne Burg – Unser Turm Chalet.

Der Vinschgauer Sonnenberg ist ein uraltes Siedlungsgebiet, auf dem zahlreiche frühgeschichtliche Funde gemacht wurden und noch zu erwarten sind. Das hohe Siedlungsalter von mindestens 4000 Jahren bestätigen Ausgrabungen aus der jüngeren Steinzeit und Bronzezeit. Eindrucksvolle Hinweise bieten die zahlreichen, in die Megalithkultur weisenden Schalensteine . Es sind dies Felsen mit künstlichen Vertiefungen verschiedenster Form und haben kultischen Ursprung.

 

Direkt über der Hauptstraße in Kastelbell befindet sich das Schloß Kastelbell . Derzeit noch im Staatsbesitz und vom "Kuratorium Schloß Kastelbell Gen.m.b.H." verwaltet und geführt. Die ältesten Fresken im deutschen Sprachraum aus vorkarolingischer Zeit entstanden um 770 und wurden im unscheinbaren St. Prokulus-Kirchlein  bei Naturns entdeckt. Der Spätgotische Flügelaltar von Jörg Lederer in der Spitalskirche  in Latsch ist eine Augenweide für jedermann.

 

Der eben erst entdeckte Menhirstein  aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. ist gleich daneben in der "Bichlkirche" zu bewundern. Die am Burghügel von Schloß Montani befindliche Stefanskapelle  birgt Fresken aus dem lombardischen und schwäbischen Raum.

Kultur

Der Blick geht über anmutige, hügelige Kulturlandschaften mit von Menschenhand sorgfältig gepflegten Obstbestand und Weinreben. Den Bau von prunkvollen Renaissance- oder Barockkirchen konnte man sich früher im kargen Tal nicht leisten; deshalb blieb im Vinschgau viel Kirchenkunst der Romanik erhalten. Die Bewohner der uralten Kulturlandschaft zwischen Reschensee und Meran stehen in dem Ruf, besonders kreativ zu sein. Beweise dafür liefert die moderne Architektur des Vinschgaus, die traditionelle Materialien mit neuen Sichtweisen kombiniert.

 

entstehung

Schon als Kind träumte der Bauherr davon in einem Turm zu leben. Nun hat er sich diesen Traum verwirklicht und dort oben hoch über dem Tal, auf 1730 m, eine Burg des 20. Jahrhunderts gebaut. Das Projekt wurde schließlich vom Landschaftsschutz in Bozen als „in ästhetischer Hinsicht zweifelsohne sorgfältig geplant und gut gelungen und sich in das Landschaftsbild von besonderem Wert bestens einfügend“ bewertet und genehmigt.  Nach siebenjähriger Bauzeit, konnte „der höchstgelegene Turm Südtirols“ vom Abt des Klosters Marienberg Bruno Trauner eingeweiht werden.

Bauherr

Architektur

Walter Rizzi , in der Silvesternacht 1944 in Latsch geboren. Besuch der Volksschule in Latsch, der Mittelschule im „Johanneum“ in Dorf Tirol und Abitur an der Handelsoberschule in Bozen. Spezialisierung im Außenhandel an der Hochschule in Trient. 1965-1984 Geschäftsführer der Obstgenossenschaft Ortler in Latsch, 1974-76 interimistische Führung der Obstgenossenschaft MIVO. 1972-77 zweiter Vorstand (Obmannstellvertreter), seit 1977 erster Vorstand (Obmann) der Raiffeisenkasse Latsch. 1982-90 Verwaltungsrat der Raiffeisenzentralkasse Südtirol in Bozen, 1969-80 Gemeinderat, stellvertretender Bürgermeister. 1974-78 Präsident des Verkehrsvereines von Latsch, 1978 Gründung der Fruchtagentur SELECTA, Gründung der Handelsfirma SELIMEX und weiter Import- und Vertriebsfirmen in Deutschland. 23.11.1971 Heirat mit Christine Tappeiner,  aus der Ehe gehen die vier Kinder – Simone, Lukas, Florian, Daniel –  hervor. 2013 wird ihm das Verdienstkreuz des Landes Tirol verliehen.

 

Philosophie

Alte Form und neue Technik - eine Burg an der Wende zum 3. Jahrtausend. Dem Haus liegt die Idee einer schützenden Höhle zu Grunde , die im hinteren Teil Schutz bietet und nur nach vorne hin offen ist. Die riesige Glasfront gegen Süden hin schenkt dem Bewohner nicht nur einen atemberaubenden Blick auf die gegenüberliegende Bergwelt , wobei der Gletscher des über 3000 m hohen "Hasenörl" den zentralen Bezugspunkt darstellt; durch sie wird auch die Wärme der Sonnenstrahlen eingefangen, welche der über 3 Stockwerke reichende runde Wintergarten  durch das ganze Haus zirkulieren lässt. Passive Sonnenenergie für das Warmwasser und die Bodenheizung wird über die Solarpanele, die an der Südböschung am Rande des Grundstücks angebracht sind, gewonnen.

 

Bei der Einrichtung wurde auf ein Zuviel an Gegenständen verzichtet, um die Raumwirkung nicht zu schmälern. Die Bilder die hängen stammen von bedeutenden Vinschgauer Künstlern; vom Maler Jörg Hofer aus Laas wurden besondere Akzente gesetzt.
Minimalismus zeigt sich auch bei der Gestaltung des Gartens: Wildkräuter, Bergblumen und -sträucher umgeben den Teich, wie ein natürlicher Bergsee, von einem Wasserfall gespeist; unbehauene Steine anstelle großer Mauern und Zäune; Bank und Tisch aus Stahl und Stein anstelle hölzerner Romantik.

 

Arch. Werner Tscholl, 1955 in Latsch geboren, Studium in Florenz. Neue Architektur ist sein Thema; "geometrische Urkraft" entspringt aus seinen schnörkellosen Entwürfen und bildet moderne Kultur. Seine Bauten können auch als bewohnbare Skulpturen  bezeichnet werden. Einige seiner vorbildlichen Sanierungen: Fürstenburg, Schlandersburg und Schlandersberg, seinen eigenen Wehrturm "Reichenberg", Reinhold Messners Bergmuseum auf Schloß Siegmundskron (MMM) u.v.m.

 

Die archaische Form des Rundturms und seine eigene konsequente Formdisziplin und -logik hat der Architekt mit der einen oder anderen pfiffigen Idee gepaart.
Der etwa 22 m hohe Zylinder des Bergfrieds steht hart am Hang, zur Bergseite zeigt er eine massive Bruchsteinwand, nur von einigen Fenstern durchbrochen, die sich wie Schießscharten präsentieren. Zum Tal hin öffnet sich das Bauwerk in voller Höhe. Die zurückgesetzte Hauswand ist hier aus Glas. Die Freiflächen davor bilden ein ganzes Netzwerk aus Terrassen, Balkonen und Ausgucken, die grandiose Eindrücke von der Naturschönheit der gesamten Umgebung vermitteln.Die Raumaufteilung reagiert geschickt auf den exponierten Ort. Selbst im Hochwinter, wenn im Tal schon Abend ist, liegt der Turm noch im hellen Licht. So wird es möglich, dass gerade bei tiefstehender Wintersonne auch die hinten am Berg liegenden Zimmer ihr verdientes Licht abbekommen.

 

Neu und ungewöhnlich für einen Bergfried ist, dass er aus einem Doppelzylinder besteht: in der Mitte der Rotunde wurde eine Glastonne mit Glasdach gestellt. Dadurch wird der spannende Kontrast im Wechsel von Offen- und Geschlossenheit der Außenwand nochmals unterstrichen. Der Turm schützt seine Bewohner, aber lässt sie auch im Inneren an der gigantischen Alpenkulisse teilnehmen. Dieses "Sowohl als auch" ist das eigentlich Einzigartige und Moderne in diesem Haus.

 

Materialien

Kastanienholz aus der heimischen Region, Stein vom Sonnenberg, weißer Laaser Marmor aus der unmittelbaren Nachbarschaft, Glas und Stahl.

 

wintergarten

Gläserner Zylinder, ein Lichthof ...

Ein Klavier (Bechstein) lädt in Verbindung mit dem Wohnzimmerbereich zum musizieren ein.

Eine Wendeltreppe schraubt sich bis ganz empor in die gläserne Spitze. Zwei Segmente lassen sich automatisch öffnen und werden zum Ausstieg auf das Dach, wo, vom Steinrand geschützt, noch eine ringförmige Dachterrasse einen 360-Grad-Panoramablick ermöglicht.

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